Kirche ohne Bibel?

Bibel und Kirche 2/15

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Das Zweite Vatikanische Konzil markiert einen Einschnitt im Umgang mit der Bibel in der katholischen Kirche. Mit der Konstitution Dei Verbum, die am 18. November 1965, am Ende des Konzils, feierlich verlesen wurde, werden die Türen zur Moderne aufgestoßen: die historisch-kritische Exegese wird legitimiert, das Verständnis von Offenbarung und das Verhältnis von Schrift und Tradition werden neu gefasst, der Zugang zur Bibel wird für alle Gläubigen weit geöffnet, Bibelübersetzungen sollen möglichst in ökumenischer Zusammenarbeit entstehen.

Produktinformationen

ISBN: 978-3-944766-07-2
Bestellnummer: 1001502
Erschienen: 17.04.2015

Inhalt

Bettina Eltrop
Kirche ohne Bibel?
Geschichte. Umbrüche. Entwicklungen

Ralf Huning SVD
Von der verbotenen Bibel zu neuen Räumen für das Wort Gottes
Konsequenzen aus dem Offenbarungsverständnis des Konzils

Karl Kardinal Lehmann
Unvorhersehbare Entwicklungen
Wie es zum Dokument „Dei Verbum“ kam

Walter Kirchschläger
Das wiedergefundene Buch
Die Bibel im Leben der Kirche nach dem Konzil

Joachim Kügler
Gottes Wort in menschlichen Texten
Die Bedeutung der Offenbarungskonstitution „Dei Verbum“ für die katholische Bibelwissenschaft

Mirjam Schambeck sf
Wenn nichts mehr bleibt
Psalm 88 mit dem Ansatz der bibeltheologischen Didaktik erschließen und umgekehrt

Birgit Jeggle-Merz
Der Tisch des Wortes ist reicher gedeckt als gedacht

Biblische Traditionen in den Texten der Eucharistiefeier

Johanna Rahner
Das Wort Gottes und die „Freude am Evangelium“
Visionen des Zweiten Vatikanischen Konzils und die (noch zu leistende) Umsetzung in der Kirche heute