Die Evangelisten

Welt und Umwelt der Bibel 2/14

Lieferung innerhalb von 1-4 Werktagen

Markus, Matthäus, Lukas, Johannes … bekannte Namen. Aber kennt man tatsächlich biografische Daten der vier Evangelisten? Lukas etwa ist als Arzt bekannt, Johannes als der Lieblingsjünger Jesu. Doch bei näheren Forschungen stößt man auf vier anonyme Jesus-Biografien, die erst im 2. Jh. mit Verfassernamen verbunden wurden – und nicht nur mit Namen, sondern auch mit den Evangelistensymbolen Stier, Adler, Löwe und Mensch. Die Evangelien sind in Gemeinden entstanden, zu einer Zeit, als die Augenzeugen starben. Diese Gemeinden halten die Erinnerung an Jesus schriftlich fest – und so scheinen viermal spezielle Fragen, Konflikte und Lebensbedingungen durch. Auf der Suche nach den unbekannten Gemeinden, nach den Überlieferungsprozessen und Vorlagen der Evangelien stößt man auf die Welt der ersten Jahrhunderte und die Gründe dafür, warum wie heute vier und nicht nur ein einziges Evangelium im Neuen Testament lesen können.

Produktinformationen

ISBN: 978-3-944766-43-0
Bestellnummer: 3001402
Erschienen: 01.04.2014

Inhalt dieser Ausgabe

Stefan Alkier
Die fantastischen Vier
Was kann man über die Evangelisten wissen?

Wie die Evangelien zu ihren Namen kamen
Die Legenden der Alten Kirche

Robert Mucha
Die Tiere, die die Welt bedeuten
Die Evangelisten und ihre Symbole

Sabine Bieberstein
Vier Evangelien – vier Gemeindesituationen
Das gesellschaftliche Umfeld der Evangelien

Judith Hartenstein
Warum gerade diese vier Evangelien?
Die Kanonisierung des Neuen Testaments

Sandra Hübenthal
Weißt du noch, wie’s damals war?
Geschichten formen Erinnerung – und umgekehrt

Wilfried Eisele
Wer hat von wem abgeschrieben?
Das literarische Verhältnis der Evangelien zueinander

Augenzeugen können sich irren
Interview mit Jens Schröter über die Glaubwürdigkeit der Evangelien

Stefan Schreiber
Vier Jesus-Biografien mit eigenen Profilen
Die theologischen Akzente der Evangelien

Thomas R. Karmann
Das eine Evangelium und die vier Evangelien
Einheit und Vielfalt im frühen Christentum

Büchertipps